News

Noch bis 27. Juli können Besucher online spannende Anbieter von Weinen und Delikatessen entdecken. Zudem stehen zahlreiche Live-Veranstaltungen wie Kochshows, Vorführungen, Degustationen und Vorträge zum Nachschauen zur Verfügung.

Der virtuelle Schlaraffia-Besuch: Gut zu wissen ...

Leider kann die auf Mai verschobene Schlaraffia 2021 nicht vor Ort durchgeführt werden. Dafür findet die Wein- und Genussmesse der Ostschweiz nun als erste vergleichbare Veranstaltung der Schweiz virtuell statt. Mit virtuellen Ständen der Schlaraffia-Aussteller, Live-Kochshows, Live-Vorführungen und -Degustationen, Degustationspaketen und Themenabenden bei den Gastropartnern.

 

Sensorische Genusserlebnisse für zu Hause

Im Zuge der fehlenden Planungssicherheit aufgrund der Corona-Pandemie werden die beiden Themenmessen «inhaus» und «die50plus», die anfangs März stattgefunden hätten, abgesagt. Die «Schlaraffia» wird auf Wunsch der Aussteller auf Ende Mai 2021 ver-schoben.

Die aktuellen Voraussetzungen der Corona-Pandemie und die fehlende Pla-nungssicherheit lassen keine Durchführung der Weinfelder Frühlingsmessen in der bisherigen Form im März zu. Währenddem sich die Aussteller der «inhaus» und der «die50plus» für eine Verschiebung der Messe auf 2022 aussprechen, ist die Mehrheit der Aussteller der «Schlaraffia» für eine Durchführung im 2021 – allenfalls aber zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr.

Hoffnungsschimmer für die «Schlaraffia»
Die nächste Bau- und Wohnmesse «inhaus» sowie die «die50plus», die Ost-schweizer Messe für die zweite Lebenshälfte, finden demnach zum nächsten Mal vom 4. bis 6. März 2022 statt. Um den Ausstellern der Wein- und Ge-nussmesse «Schlaraffia» dennoch die Präsentation ihrer Produkte und den Be-suchern das Degustieren von Genussprodukten zu ermöglichen, wird diese vorerst auf Ende Mai (27. – 30. Mai 2021) verschoben. Da auch dann noch mit den Auswirkungen des Corona-Virus zu rechnen ist, werden auch alterna-tive Durchführungsformen geprüft. Voraussichtlich im Februar werden die Schlaraffia-Macher entscheiden, ob eine Ersatzveranstaltung durchgeführt werden kann.

Verlust für regionale Wertschöpfung
Die drei Frühlingsmessen in der Thurgauer Messe-Hauptstadt Weinfelden sind jeweils eine wichtige Präsentations-Plattform für knapp 300 Aussteller-Firmen aus den Themenbereichen Wohnen/Bauen, zweite Lebenshälfte und Genuss-produkte. Jährlich informieren sich im Rahmen dieser Veranstaltungen 18'500 Besucherinnen und Besucher über Produkte und aktuelle Trends.

Veranstaltungen tragen dazu bei, die heimische Wirtschaft anzukurbeln und spielen eine identitätsfördernde Rolle für die Bevölkerung. Deshalb soll in Weinfelden ein Thurgauer Kultur- und Erlebniszentrum für kulturelle, wirtschaftliche, touristische und sportliche Anlässe entstehen. Integriert wäre auch eine Thurgau-Markthalle mit heimischen Nahrungs-, Genuss- und Heilmitteln.

Wiederkehrende Veranstaltungen tragen dazu bei, die heimische Wirtschaft anzukurbeln und generieren nachhaltig eine hohe Wertschöpfung für die regionale Volkswirtschaft. Zudem haben Events aller Art einen wichtigen emotionalen Effekt: Die Bürgerinnen und Bürger identifizieren sich mit ihrer Heimat, wenn dort stimmige, als positiv erlebte Veranstaltungen stattfinden. Aus diesem Grund sind Veranstaltungen ein wichtiges Instrument im Standort-Marketing für den Thurgau – sowohl nach aussen als auch nach innen. Nebst mehreren lokalen Veranstaltungsstätten fehlt bisher aber eine Infrastruktur für grössere Veranstaltungen. Eine multifunktionale Kultur- und Eventhalle in der Messe-Hauptstadt Weinfelden soll nun diese Lücke füllen. Die Initianten von MESSEN WEINFELDEN haben zusammen mit der Stadt Weinfelden ein entsprechendes Konzept für den Projektwettbewerb zur Verwendung des Erlöses aus dem Verkauf der Partizipationsscheine der Thurgauer Kantonalbank eingereicht.

Flexibel nutzbare Markt- und Eventhalle
Die eigentliche Vision dazu stammt aus der «Strategie Thurgau 2040». Dort spricht der Regierungsrat ganz konkret von einer «flexibel nutzbaren Markt- und Eventhalle». Um die Marke Thurgau noch besser erlebbar zu machen, soll auch eine Art «Thurgau-Markt» angegliedert werden, in dem regionale Spezialitäten und Genussprodukte, sowie aus der Region stammende Heilmittel angeboten und präsentiert werden. Die dort inszenierte Erlebniswelt könnte jeweils vor den Veranstaltungen für die Besucher geöffnet sein, allenfalls fänden dort dann auch die Pausen sowie spezielle Rahmenveranstaltungen statt.

Kulturelle, wirtschaftliche, touristische und sportliche Anlässe
Die eigentliche Eventhalle soll 3'500 Quadratmeter gross werden und multifunktional ausgestattet sein. Sie bietet bis zu 6'000 Personen Platz und richtet sich somit vorallem an kantonal und überregional bedeutende Veranstaltungen. Dazu gehören kulturelle Anlässe wie Konzerte, Musicals, Festivals, Bühnenshows und Ausstellungen. Im Bereich Wirtschaftsanlässe sind nebst bereits bestehenden (ausser WEGA) und neuen Messen auch Business-Events wie grosse Generalversammlungen, Jubiläumsfeiern oder Mitarbeiteranlässe vorgesehen. Kongresse, Tagungen und Forumsveranstaltungen bieten auch für den kantonalen Tourismus und die Gastronomie eine äusserst interessante Entwicklungsmöglichkeit. Und nicht zuletzt könnte die Eventhalle auch für kantonale Sport-Grossanlässe genutzt werden.

Standort im Zentrum des Kantons
Die Initianten haben für das kantonale Kultur- und Erlebniszentrum bereits einen konkreten Standort in Weinfelden im Visier. Die Thurgauer Messe-Hauptstadt ist zentral im Kanton gelegen, aus allen Himmelsrichtungen bestens mit ÖV und Strassennetz erreichbar und verfügt zudem bereits über entsprechendes Knowhow im Event-Business. Der Standort auf dem Parkplatz «Im Roos», wo die Thurgauer Kantonalbank ihr Betriebszentrum hat und weitere kantonale Stellen untergebracht sind, ist ideal am westlichen Eingangstor zu Weinfelden gelegen. Der Bahnhof ist nur 9 Minuten Fussweg entfernt. Die betroffenen Grundeigentümer stehen dem Projekt sehr offen gegenüber. Die Stadt Weinfelden und die Genossenschaft MESSEN WEINFELDEN beabsichtigen sich ebenfalls finanziell zu beteiligen, den Betrieb würden dann die Profis von MESSEN WEINFELDEN im Rahmen einer eigenen Betriebsgesellschaft sicherstellen. Mit 12 Millionen Franken gehört der beantragte Beitrag aus dem Projektwettbewerb zur Verwendung des Erlöses der TKB-Partizipationsscheine zwar in die Kategorie der Grossprojekte, fällt dort aber eher bescheiden aus. Mit der Bedeutung für den Kanton Thurgau, der Ausstrahlungskraft gegen aussen und der nachhaltigen Wirkung erfüllt das Projekt aus dem Mittelthurgau nicht nur die Kriterien für Projekteingaben, sondern übertrifft diese mit den gebotenen Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Kultur, Wirtschaft, Tourismus und Sport im Thurgau sowie für Produzenten aus dem Kanton sogar.

Weitere Informationen: www.messen-weinfelden.ch